Herzlich Willkommen auf der Homepage des BoxerZukunft e.V. für und über den Deutschen Boxer.
Wir freuen uns über ihren Besuch und wünschen Ihnen interessante Einblicke rund um die Zucht des Boxers.
BoxerZukunft ist ein Verein der nach langem Überlegen, dass abwägen von Pro und Contra gegründet wurde. Zu den Gründungsmitglieder gehören unter anderem Heike Fahrenschon, Züchterin von der Alten Turbine und Sissi Fuchs-Rothenpieler, Züchterin von der Lindwurmstadt. Beide Gründerinnen des Vereins Boxer Genetic der für die neuesten Erkenntnisse der Genetik in der Zucht steht. Es geht hier nicht um Ahnentafeln und den daraus resultierenden Inzuchtfaktor, sondern um das genetische Material, das jeder Boxer ganz individuell in sich trägt. Mehr dazu hier…
Es gibt kaum Informationen, auf vielen Züchterseiten findet man immer die Darstellung gesunde, schöne und wesensstarke Boxer zu züchten, die in der Familie integriert und bestens sozialisiert sind. Normalität!
Wir haben uns immer selbstkritisch die Frage gestellt, ob der Begriff „Gesunde Boxer“ angesichts der momentanen Situation mit zuchtbedingten Erkrankungen wie der SRMA (Steroid Responsive Meningitis Arteritis), JRD (Juvenile Nierendisplasy), Allergien, Krebs usw. noch gesagt oder geschrieben werden kann.
Es ist niemals ein Ausdruck dafür gewesen, dass wir und dann ausschließlich nur wir, die Weisheit und das Rezept gefunden haben, ohne Ausnahme Gesunde Boxer zu besitzen und zu züchten.
Das Zuchtziel soll in unserem aller Interesse der Gesunde Boxer sein, und dies ist, wie auf unserer HP mehrfach erwähnt, auf diversen Wegen möglich.
Heike Fahrenschon und Dr. Sissi Fuchs-Rothenpieler sind die Initiatoren, die an dem Aufbau einer Blutdatenbank (Beginn 2015) für Boxer, beim Labor Feragen den Grundstein gelegt haben.
Mit dem Aufbau der Blutdatenbank wurde die Studie SRMA angestoßen. Im Moment liegen hier alle zur Verfügung stehenden Daten an der Vetmed Uni Wien, diese werden von Fr. Dr. Wallner und Fr. Dr. Hellmer mit angehenden Doktoranden vorbereitet, um im Anschluss alles an Prof. Dr. Leeb zu übergeben, der dann die eigentliche Studie durchführt .
Und all diese Gründe haben uns dazu veranlasst, nach vielen Jahren züchten im Verband unter dem VDH und ÖKV. Diesen Verbänden den Rücken zu kehren, und den Weg einzuschlagen, den wir für den Richtigen halten. Das Öffnen der Zuchtbücher, raus aus dem Zwang von Zuchtwerten und Popular Sires, weg von dem verschließen der Augen. Ende der Diskussionen mit Ignoranten und den ewig Gestrigen.
Wir sind uns bewusst, dass mit den Fingern auf uns gezeigt wird. Von ehemaligen Züchterkollegen, aber unser Weg mag für viele falsch sein, für uns ist er richtig und wichtig, in den Spiegel zu schauen und sagen zu können, wir haben alles versucht, den Grundstein für eine genetische Vielfalt zu legen, die notwendig ist für eine robuste Gesundheit.
10 Jahre Arbeit investiert, um die Verbände zu überzeugen, wie sagt man so schön, wer nicht will, hat schon gehabt. Ende der Gespräche und Briefe, wir machen jetzt Nägel mit Köpfen und freuen uns auf euch und den gemeinsamen Weg.
herzlichst eure Sissi mit den Lindwürmer, Heike mit ihren Turbinen und alle Vorstandsmitglieder